Archiv der Kategorie: Trial 2012

Ein paar Fotos vom Trial-Training 2012

Zwei Tage lang waren wir im Steinbruch von Schatthausen unterwegs und hatten jede Menge Spaß beim Trial-Training. Die Fotos zeigen einige Impressionen, die Lust auf Mehr machen sollen. Denn auch im nächsten Jahr soll es wieder so ein Training zum Saisonstart geben. Mehr Infos dazu gibt´s per Mail: schreib bei Interesse einfach an kurvenfieber@mac.com

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Und so machen das die Könner

Wir sind ja schon ganz froh, wenn wir uns beim Trial-Training zwischen ein paar großen Steinblöcken hindurchlavieren können. So ein Sprung aus dem Stand ist hingegen die „hohe Kunst“ – und damit (noch) nichts für uns.

Der Regen war nur von kurzer Dauer

Ein Tief war angekündigt für den heutigen Tag, das schon in der Nacht ergiebigen Regen bringen sollte. Das hätte uns natürlich nicht so gefallen. Da wir aber Optimisten sind, wollten wir erst einmal abwarten. Schließlich zeigten die Wetter-Apps auf den unterschiedlichen Mobil-Telefonen ganz unterschiedliche Vorhersagen …

Der Sonntagmorgen gab schon mal Anlass zur Hoffnung. Es war trocken – immer noch – der Himmel bedeckt, vom Regen aber keine Spur. Also fuhren wir nach dem Frühstück frohen Mutes zum Trial-Gelände. Hier wartete Elmar schon mit einer großen Kanne Kaffee auf uns – zweites Frühstück sozusagen.

Peter und Adalbert hatten sich für ihre Gruppen bereits ein paar nette Übungen ausgedacht, Elmar ließ uns erst mal warm „turnen“ bevor wir das Fahren quer zum Hang und das Lupfen des Vorderrades übten. Links des kleinen Plateaus, auf dem wir trainieren, führte ein steiler Stich gut 20 Meter höher; von dort aus ging es dann recht knifflig und in engen Kurven wieder bergab. So mancher liebäugelte schon da mit, da den kleinen Trialer doch mal hoch zu scheuchen. Und als Elmar meinte, wir sollten es ruhig mal probieren, gab es für den Einen oder Anderen kein Halten mehr.

Es ist schon erstaunlich, was sich so manche Teilnehmer nach nur wenige Stunden Training schon so alles zutrauen – und auch mit Bravour zu meistern im Stande sind. Meine Hochachtung – ehrlich!

Am späten Vormittag erreichten uns die ersten Ausläufer des angekündigten Tiefs. Es fing ganz leicht an zu nieseln. Nichts dramatisches, aber doch so, dass wir die Jacken anziehen mussten. Der feste Boden wurde nun ein wenig rutschiger, aber dank des extrem niedrigen Luftdrucks in den Reifen und des groben Profils ließen sich alle Übungen immer noch gut fahren. Nach einer guten halben Stunde war der kleine Schauer vorbei – und wir konnten Mittagessen.

Diesmal hatte Elmar für uns eine leckere Linsensuppe gekocht. Unter großen Vorzelten sitzend, ließen wir es uns schmecken und streckten die müden Knochen von uns. Noch ein Kaffee und ein Yoghurt, vielleicht einen Apfel oder eine Banane – Elmar hatte mal wieder das rundum-sorglos-Paket geschnürt.

Am Nachmittag blieb es erfreulicherweise trocken, so dass wir noch einmal alles geben konnten, um das Training bis zur letzten Minute auskosten zu können. Gegen 16 Uhr war Schluß: er Blick in die Runde zweigte viele müde, aber durchweg hochzufriedene Gesichter. Kurz vor der Fahrt nach Hause wurde schon mal vorsichtig gefragt, ob es denn auch im nächsten Jahr wieder ein Trial-Training zum Saisonauftakt geben würde? Gibt es natürlich! Unverbindliche Anmeldungen werden ab heute entgegen genommen 😉

Das geht doch schon ganz flüssig

Es ist immer wieder erstaunlich, was sich so manche Teilnehmer nach ein paar Stunden Training schon so alles zutrauen. Am Morgen staksten wir noch recht unbeholfen auf den kleinen Trail-Motorrädern rum, am Nachmittag ging es dann schon recht flüssig vorwärts – toll!

Da hat doch wieder alles gepasst

Erwartungsvoll standen wir am Samstagmorgen am Clubheim des MSC Schatthausen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte Elmar Hosen, Shirts, Stiefel und Helme an all Jene verteilen, die zum Trial fahren das nötige Equipment brauchten.

Dann ging es auch schon los. In drei Gruppen aufgeteilt, konnten wir, unseren Fertigkeiten entsprechend, den nahe gelegenen Steinbruch erobern. Während sich Elmar um die Anfänger kümmerte, war es an Adalbert, sich für die, die sich nicht ganz so unbeholfen anstellten, wie wir, ein paar nette Sektionen auszudenken. Bei Peter hingegen ging es gleich ordentlich zur Sache. Das war genau das richtige für Speedy.

Schon in der ersten Tageshälfte hatten wir unseren Spaß. Bis auf Dieter waren alle Tourguide dabei, die – sofern sie noch nie Trial- oder Enduro gefahren waren – ihren Spass hatten. Stefan und Uwe ließen sich dabei von Adalbert „quälen“, während Georg, Andrea und Uwe die Grundfahrübungen bei Elmar genossen.

Zur Mittagszeit zauberte Elmar in der „Küche“ seines riesigen Anhängers einen leckeren Nudeleintopf, zum Nachtisch gab es Yoghurt, Äpfel und Bananen, so dass es uns an nichts mangelte. Bei strahlendem Sonnenschein saßen wir auf langen Holzbänken und genossen die „Fahrerlager-Atmosphäre“.

Gegen Nachmittag wurden die Übungen anspruchsvoller und erste konditionelle Defizite wurden erkennbar. Trial fahren ist doch anstrengend, auch wenn so ein Maschinchen nur gerade einmal 80 Kilo wiegt.

Kurz nach 16 Uhr beendeten wir den ersten Trainingstag und fuhren zurück ins Hotel. So mancher hatte dort eine kleine Massage gebucht, um die eine oder andere „verspannte“ Muskelpartie wieder locker kneten zu lassen. Andere genossen lieber eine Hopfenkaltschale“ auf der Hotelterasse, die von der untergehenden Sonne in herrliches Licht getaucht wurde.

Nach dem Abendessen dann ging so mancher doch deutlich früher als ansonsten üblich schlafen. Am Sonntag wartet schließlich Teil zwei des Trial-Wochenendes auf uns.

Unser neues Trainingsgelände

Nachdem wir in den vergangenen Jahren immer wieder im alten Steinbruch von Großheubach trainiert haben, wollten wir in diesem Jahr mal in Schatthausen Trial fahren. Das Gelände sieht doch vielversprechend aus, oder?

Ein vielversprechender Anfang

So kann die Motorradsaison beginnen. Bei strahlendem Sonnenschein ging’s am Nachmittag zunächst nach Schatthausen. Hier wollen wir am Wochenende Trial fahren. Die herrlich kleinen, kurvenreichen Straßen die mich gen Süden führen, bestärken mich in der Auffassung, dass auch eine Motorradtour quer durch Deutschland ihren Reiz haben könnte.

Jetzt aber ist zunächst einmal Trial fahren angesagt. Das Gelände des MSC Schatthausen, an dem ich einen kurzen Zwischenstopp einlege, macht einen guten Eindruck. Bislang haben wir immer in Großheubach trainiert, wollten jetzt aber mal was anderes ausprobieren.

Auch das Hotel in Wiesloch ist schnell gefunden. Uli ist schon da und genießt die Abendsonne auf der Terrasse. Nach und nach kommen weitere Teilnehmer hinzu. Neben den Tourguides, die sich diesmal auch in unbefestigtem
Gelände versuchen wollen, sind fast nur neue Teilnehmer dabei. Die meisten wagen sich das erste Mal auf ein Trial-Motorrad; da hat sich unser Trainingsangebot schon gelohnt.

Nach einem sehr leckeren Abendessen werden noch ein „paar Erfahrungen“ ausgetauscht, bis kurz vor Mitternacht die Letzten ins Bett finden. Morgen müssen wir fit sein – gegen halb zehn soll es losgehen.