Archiv der Kategorie: Norwegen 2016

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Vom Süden hoch in den Norden

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Was für ein Kontrast! Waren wir im Mai noch im Süden Italiens unterwegs, ging es Anfang Juni hoch nach Skandinavien. Norwegen war das Ziel einer Reise, die uns bis zur spektakulären Atlantikbrücke oberhalb der Rosenstadt Mode führen sollte. Gut eine … Weiterlesen

Norwegen – ein erstes Fazit

Wir sind zurück von unserer mittlerweile vierten Reise nach Norwegen. Vom Südkap bis hoch zu den Lofoten, von der Bergbaustadt Roros, ganz im Osten, bis hinüber zum Westkap sind wir schon unterwegs gewesen. Immer wieder hat uns dieses ganz besondere Land fasziniert.

In diesem Jahr hat uns eine Eigenschaft der Norweger auf eine harte Probe bestellt, die wir so gar nicht kennen: ihre Gelassenheit und ihre unbedingte Liebe zum frühen Feierabend. Um 16 Uhr fällt werktags der Hammer.

Als mein Motorrad mit Elektrikproblemen liegenblieb, war ich sehr froh, dass es in Sogndal – der Ort, in dem wir auch die Hotelübernachtung gebucht hatten, eine Werkstatt gab. Doch als ich gleich am Dienstagmorgen vorsprach erklärte mir der Meister, freundlich aber bestimmt, dass er erst die Bremsscheiben am VW-Bus seines Freundes wechseln müsse, dann an einem Motorrad das Gabelöl auszutauschen sei und bei einer weiteren Maschine eine Inspektion anstünde. Mal eben kurz schauen, was die Fehlerursache an meiner BMW sei, das ginge nicht. Zudem: um 16 Uhr wäre Feierabend.

Er würde aber jetzt ein bisschen schneller arbeiten, dann könne er am Nachmittag vielleicht schon mal gucken. Um 16:05 Uhr bekam ich eine Mail, dass er morgen mal bei BMW anrufen würde, als ich um 16:15 Uhr vor der Werkstatt stand, war das Tor bereits verschlossen. Jo, jo (ja, ja) würde der Norweger jetzt mit stoischer Gelassenheit sagen.

Aber, der Ehrgeiz schien geweckt, am nächsten Tag um elf lief der alte Boxer wieder. Auch ohne Hektik und ganz ohne Streß war der Fehler behoben worden – wenn nicht heute (Dienstag), dann eben morgen (Mittwoch). Da können wir uns irgendwie schon eine Scheibe von abschneiden.

Freundlich, ruhig und zuvorkommend haben wir die Norweger wieder einmal erlebt. In den Städten wird am Zebrastreifen schon gehalten, wenn sich nur ein Fußgänger nähert, auf Landstraßen konsequent das Tempolimit von 80 km/h eingehalten. Was auf kurvenreichen Nebenstrecken durchaus angenehm ist, auf breit ausgebauten Europastraßen aber fast schon an Körperverletzung grenzt 😉

Apropos Straßen: wir überlegen, bei der nächsten Norwegentour vielleicht möglichst viel auf kleinen Naturstraßen unterwegs zu sein. Davon gibt es in Norwegen noch reichlich. Für die meisten muss zwar eine kleine Maut gezahlt werden, dafür führen diese Wege häufig durch eine faszinierende Landschaft, fern ab jeglicher Zivisilation. Und wenn unterwegs dann noch eine kleine Hytter zu einer Rast mit frisch gebackenen Waffeln mit leckerer Erbeermarmelade und einem Klecks Sahne einlädt, wäre unser Glück perfekt.

Was haltet Ihr von der Idee, den Südwesten Norwegens intensiv auf Nebenstrecken zu erleben? Die Landkarten dazu sind schon bestellt. In zwei, drei Jahren könnten wir eine solche Tour ins Programm nehmen – wenn Ihr wollt. Wir würden wollen …

Der letzte Abend an der Bar

Laut tutet das Horn der Color Fantasy als wir pünktlich um 14 Uhr den Hafen von Oslo verlassen. Nun müssen wir endgültig Abschied von Norwegen nehmen. Möwen begleiten uns laut kreischend, zahlreiche Boote fahren ein Stück mit uns, auf der Terrasse ihrer roten Holzhäuser sitzen „Sommerfrischler“ am Ufer des Oslo-Fjords und schauen zu, wie das mächtige, zwölfstöckige Schiff gen Süden dampft.


Wir sitzen ganz oben auf dem Panoramadeck, genießen das herrliche Wetter – und kriegen so langsam Hunger. Außer dem Stopp beim Bäcker hat es noch nichts gegeben. Zum Glück haben wir schon für 17 Uhr Plätze fürs „Grand Buffet“ reserviert. Das lässt keine Wünsche offen.


Über die gesamte Schiffsbreite findet sich in mehreren Reihen Vorspeisen und Hauptspeisen jeglicher Art. Dazu Nachtisch im Überfluss, Käsevariation, Eis – kurzum, wir können gar nicht so viel essen, wie es Möglichkeiten gibt. Manche versuchen es trotzdem – zu verlockend ist das Angebot.

Den Abend verbringen wir – wie schon bei der letzten Norwegenreise – in der Schiffsbar. Zwei Musiker spielen zu Gitarrenklängen alte Hits, die zum Mitsingen einladen. Dazu fühlen sich insbesondere ein paar Norweger angesprochen, die uns zudem mit ihren Fähigkeiten im Luftgitarre-spielen beeindrucken. Sehr unterhaltsam.

Als wir so langsam in die Koje gehen, hat unser Schiff der Kattegat erreicht. Die Passage, die zuvor durchs Skagerak führte, war angesichts eines recht böigen Windes auf offener See schon ein wenig unruhig. Nun aber fährt die Color Fantasy ganz ruhig gen Kiel, wo wir am Sonntag pünktlich um 10 Uhr ankommen.

Noch einmal liegen wir uns herzlich in den Armen und verabschieden uns. Schon jetzt ist klar: Norwegen, da müssen wir bald mal wieder hin. Vielleicht nehmen wir beim nächsten Mal vorwiegend die vielen „Bomveien“ unter die Räder – mautpflichtige Naturstraßen – die uns dieses herrliche Land und seine beeindruckende Natur noch ein wenig näher bringen.

Die letzten 120 Kilometer

Der Himmel weint am frühen Morgen, weil wir Norwegen verlassen müssen. Doch pünktlich zum Frühstück reißt der Himmel auf und lässt sein strahlendstes Blau erstrahlen.


Wir klemmen uns auf die E4 und rollen gemütlich gen Oslo. Einziger „Aufreger“: Lutz muss unvermutet mal rechts raus und stellt die Gruppenregeln auf eine harte Probe: natürlich bleiben nicht alle der Vorausfahrenden stehen, als sie sehen, dass der Schluss fehlt – aber das kennen wir ja …


Gut 40 Kilometer vor Oslo legen wir noch einen ausgiebigen Kaffeestopp in einer kleinen Bäckerei ein. Die letzten Kronen müssen ja weg und werden in kleine Erdbeertörtchen investiert.


Mit deren Krumen lassen sich prima die Enten füttern, die in einem kleinen Bach schwimmen und sofort neugierig zu uns kommen.


Bei herrlichem Sonnenschein setzten wir anschließend unsere Fahrt fort. Da wir Oslo diesmal aus östlicher Richtung anfahren, müssen wir quer durch die Stadt. Ein heikles Unterfangen mit zehn Motorräder: häufige Rotphasen, Fußgänger, die grundsätzlich Vorrang haben, Spurwechseln und jede Menge Kreisel, nebst zahlreichen Linienbussen, die aber meist warten, bis die ganze Gruppe passiert hat, fordern uns schon ein wenig heraus. Und plötzlich funktionieren sogar die Gruppenregeln …


Stefan, der die Gruppe führt, bleibt ganz cool, so dass wir sogar zehn Minten früher als geplant am Check-in stehen. Kaum haben wir die Boarding-Karten geht es auch schon rauf aufs Schiff. Dank funktionierender Spanngurte sind die Maschinen schnell verzurrt – jetzt wird uns endgültig klar. Unsere dritte ADAC-Reise durch Norwegen neigt sich unweigerlich dem Ende entgegen. Trotz einiger (unvermeidlicher) Regenschauer war es eine tolle Woche, mit vielen Eindrücken, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden. Wir kommen wieder, ganz bestimmt!

Norwegen von seiner schönsten Seite

So langsam ziehen die Wolken, die tief über dem Dovrefjell hängen, in höhere Gefilde und geben den Blick frei auf die mächtige Berge, die sich links und rechts der Straße erheben.


Bis auf 1000 Meter klettert die E6, imposante hölzerne Schneeschutzgitter machen deutlich, welche Naturgewalten in dieser Höhe in der kalten Jahreszeit wohl toben.

Für uns scheint heute die Sonne! Nach gut 40 Kilometern Fahrt zweigen wir auf die Straße 29 ab und dann auf die 27. Wir sind ganz für uns allein. Ab und an ein Auto, aber von Zivisilation kaum eine Spur. Das Hinweisschild nach Doralseter weist auf eine Gaststätte hin. Allerdings ist der Weg dorthin 12 Kilometer weit und unbefestigt. Und nicht alle mögen Schotter fahren.


Also teilen wir uns auf. Dagmar, Lutz und Jörg fahren mit mir weiter auf Asphalt, der Rest mit Stefan auf dem Waldweg nach Doralseter. Im weiteren Verlauf werden wir uns dann schon irgendwie wieder treffen – früher als gedacht. Schon bald wurde für die Weiterfahrt Maut verlangt und da ungewiss war, ob die ausgeschilderte Gaststätte wirklich auf hatte, wollte nicht jeder umgerechnet 5 Euro für ein Experiment mit ungewissem Ausgang zahlen. Also fuhr auch die „Schottergruppe“ letztlich wieder auf der Straße, so dass wir gemeinsam Rast im Café Atnasjo machten.


Bei strahlendem Sonnenschein saßen wir an einer langen Schiefertafel zusammen und stärkten uns mit frisch gebackenen Waffeln. Lecker.

Die anschließende Fahrt über das Venabygus-Fjell war atemberaubend. Wieder waren wir gut 1000 Meter über dem Meeresspiegel unterwegs. Über uns blauer Himmel mit vielen weißen hingetupften Wolken. Um uns herum Berge, Seen, Steine, Moose, Flechten – und das alles bei strahlendem Sonnenschein; ein Traum!

Statt durchs Gudbrandstal zu fahren, ging es auf kleinen Waldwegen Richtung Peer-Gynt-Weg. Der führt auf gut 1000 Meter Höhe, unbefestigt aber gut fahrbar, durch eine faszinierende Landschaft, die weite Ausblicke bietet.


Kurz bevor der Asphalt wieder beginnt, finden wir eine kleine „Fjellstube“ in der es Kaffee und noch leckerere Waffeln als heute morgen gibt. Gut gestärkt nehmen wir, nach kurvenreicher Fahrt, noch ein herrliches Natursträßchen, unter die nicht immer vorhandenen Stollenräder und legen schließlich in Dokka noch eine Kaffeepause ein. 40 Kilometer später erreichen wir Raufoss, das heutige Etappenziel.


Um halb acht beginnt die „Schlacht am Buffet“, die gut eine Stunde später mit einem leckeren Nachtisch endet. Mal sehen, was uns morgen auf der Fähre kredenzt werden wird. Ab 14 Uhr treten wir von Oslo aus die Heimreise an.

Ein Tag, um vieles nachzuholen

Oppdal, unterhalb des Dovrefjell, ist das Ziel des heutigen Tages. Stefan startet mit den Motorradfahrern von Molde aus und wird einen Abstecher zur spektakulären Atlantikstraße unternehmen. Die schwingt sich in weiten Bögen direkt an der Küste entlang und lädt zu einem Fotostopp gerade zu ein. Ich werde quer durch Jotunheimen fahren und mich Oppdal von Süden her nähern.

Kurz vor 9 Uhr sitze ich auf dem Motorrad. Heute wird sich zeigen, ob der Fehler wirklich behoben werden konnte. Ein banger Druck auf den Anlasser – sofort erweckt der alte Boxer zum Leben. Aber die Spannung liegt nur knapp über 12 Volt und die Ladekontrolle leuchtet. Ein beherzter Gasstoß – bei ausreichend Drehzahl liegen knapp 14 Volt an, alles in Ordnung.

Ich folge dem Lauf des Lustrafjorden, der sich malerisch zu meiner Rechten erstreckt. Immer wieder entdecke ich nette Foromotive.


Die Sonne scheint und wird hoffentlich bald die dunklen Wolken vertreiben, die sich noch über dem vor mir liegenden Gebirgszug türmen. Als mich die ersten Serpentinen in die Höhe tragen, reißt der Himmel auf. Zwar überwiegt noch immer ein leichtes Grau, doch erste blaue Fetzen sind bereits zu erkennen.

Die Straße 55 führt quer durch Jotunheimen, dem Reich der Riesen. Bis auf über 1400 Meter steigt die schmale Straße an. Hier oben finden sich nichts als Felsen und eine karge Vegetation, der die Kälte nichts anhaben kann. Schneereste finden sich, reißend Bäche und kleine Seen – kurzum: eine malerische Kulisse für alle, die keinen Strand und 30 Grad im Schatten brauchen.

Kurz vor Lom zweigt die Straße zur Juvasshytta ab. Sie führt auf über 1800 Meter, höher geht es motorisiert nirgendwo in Norwegen hinauf. Gut 15 Kilometer lang ist das mautpflichtigen Sträßchen, das spektakuläre Ausblicke und eine atemberaubende Streckenführung aufweist.


Ich gönne mir eine verspätete Kaffeepause und stürze mich wieder ins Tal. Die Route führt mich durch Lom, so dass ich an der berühmten Stabkirche einen Fotostopp einlege.


Dann biege ich ab auf den unbefestigten Sladalsvegen, der mehr als 25 Kilometer durch die Einsamkeit führt. Die dafür fällige Maut wird heute vollelektronisch eingezogen.

Früher stand am Wegesrand ein hölzernes Häuschen mit Schreibpult und Briefkasten. Auf einem Zettel wurden Fahrzeug und Kennzeichen notiert, das Ganze mit der Maut in einem Umschlag in den Briefkasten geworfen. Alles Ehrensache, kontrolliert hat keiner. Heute gibt es eine Schranke, die sich nur öffnet, wenn die Maut automatisch von der Kreditkarte abgebucht wurde. Und damit Niemand betrügt, ist das Ganze natürlich videoüberwacht. Ungeachtet dessen bleibt eine Fahrt über entlegene „Bomveien“ immer ein Erlebnis.

In Dombas lege ich eine verspätete Mittagspause ein und bestellte anstelle der ansonsten üblichen „Polser“ eine 160 Gramm-Burger. Die Kalorien tun Not, denn anschließend geht es über das Dovrefjell.

Hier ist es oft sehr windig und kalt, führt die Straße doch über weite Strecken in Höhenlagen von etwas mehr als 1.000 Meter. „Markenzeichen“ des Nationalparks sind die Moschusochsen, die vor Jahrzenten hier angesiedelt wurden. Ich habe keine gesehen.

Nach 338 Kilometern Fahrt treffe ich gegen 17:30 Uhr im Hotel ein; Stefan kommt mit seiner Gruppe eine halbe Stunde später an – und fährt erst noch pflichtbewusst tanken.

Jetzt eine heiße Dusche und dann lecker zu Abend essen. Morgen werden wir wieder zusammen (los)fahren.

Eine gute und eine schlechte Nachricht

Die BMW läuft wieder! Idar, der örtliche Motorradschrauber, hat den Fehler gefunden. Gestern sah es noch so aus, als ob der Regler defekt sei. Der hätte bestellt werden müssen und wäre wohl erst am Freitag in Sogndal gewesen. Ziemlich knapp. Heute Mittag dann die erlösende Nachricht: „Alles in Ordnung, Du kannst das Motorrad abholen“.

Dreimal habe er alles durchgemessen, erzählt mir Idar stolz, dann habe er den Fehler gefunden. An der Lichtmaschine hatte kein Plus angelegen, deshalb wurde von einem Relais ein neues Kabel verlegt und nun fließe der Strom wieder so, wie er solle. Beim Ausschalten müsse ich allerdings den Notaus betätigen. Wenn wirklich alles funktioniert, sollte das das geringste Übel sein. Danke Idar, Du bist mein Retter!


Soweit die gute Nachricht. Die schlechte ist: der Ducato lässt sich kurzfristig nicht reparieren. Um das defekte Teil austauschen zu können, müssten alle möglichen Aggregate abgeschraubt werden, was sehr zeitaufwändig – und bei den norwegischen Löhnen auch sehr teuer sei. Zudem müsse das Ersatzteil noch bestellt werden und dann wisse man nicht sicher, ob der Ducato wieder läuft – bleibt als Alternative nur der Fahrzeugrücktransport über den ADAC, der schon angeleiert ist.

Moni und Franz-Josef, die den Ducato für uns gefahren haben, sind mit dem Leihwagen (samt unserer Koffer) schon auf dem Rückweg nach Bergen und werden morgen nach Hause geflogen. ADAC-Schutzbrief sei Dank.


Ich habe den Nachmittag mit einigen Telefonaten verbringen dürfen. Es galt in Erfahrung zu bringen, ob der teure Stellplatz für den Ducato auf der Fähre noch storniert werden kann. Den brauchen wir ja jetzt nicht mehr. Auch in den drei Hotels, die noch auf der eigentlichen Route liegen, ist ein Doppelzimmer nun entbehrlich. „Glücklicherweise“ habe ich meine Maschine erst gegen Mittag aus der Werkstatt abholen können. Da reichte die Zeit für die Tour nach Molde nicht mehr, so dass ich morgen ins nächste Hotel nach Oppdal fahre, um Stefan und die Teilnehmer der Norwegenreise wiederzutreffen. So hatte ich den Nachmittag, immer noch in Sogndal ausharrend, reichlich Gelegenheit zu erledigen, was zu erledigen war.

Die Motorradgruppe nahm unterdessen einige weitere Highlights dieser Tour unter die Räder. Vorbei am Jostedalsbreen, dem gewaltigen Gletscher im Gebirgsmassiv Breheimen, war die Dalsnibba das erste Ziel. Von der mautpflichtigen Panoramastraße – die zwischenzeitlich (leider) asphaltiert ist – bietet sich bei schönem Wetter ein sagenhafter Blick auf den Geiranger Fjord. Kehrenreich führt die Straße dann hinunter bis auf Meeresniveau, um gleich hinter dem Ort Geiranger als „Adlerweg“ wieder mächtig an Höhe zu gewinnen.

Mit der Fähre geht es wenig später über den Nordalsfjorden und weiter zum Trollstign. Hier klebt die Straße förmlich am Fels. Die Berge ragen so steil hinauf, dass die Trolle sie nur mit langen Leitern erklimmen konnten – daher der Name.

Ziel der heutigen Tagesetappe ist die Rosenstadt Molde. Unser Hotel liegt direkt gegenüber dem Hafen, in dem am Abend die Schiffe der Hurtigrouten anlegen. Auch das ein immer wieder imposantes Schauspiel.

Morgen Abend werden wir uns hoffentlich in Oppdal wiederzutreffen. Dann bleiben uns noch eineinhalb Tage, bis uns die Fähre wieder zurück nach Deutschland bringt. Viel passieren sollte jetzt nicht mehr.