Archiv der Kategorie: Meine G/S (en)

Im Winter wird gebastelt

Die gelbe G/S kriegt ein neues „Gesicht“. Der langweilige rechteckige Scheinwerfer soll verschwinden, statt dessen eine LED-Einheit (mit Freigabe) verbaut werden. LED auch deshalb, weil diese „Leuchten“ viel weniger Strom verbrauchen, als die bisherige H4-Birne. Schließlich ist die Lichtmaschine meines Boxers nicht gerade die ergiebigste.

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Ein Pizza-Karton dient als Muster für eine Grundplatte, in die die drei Scheinwerfer eingebaut werden sollen – zweimal LED-Abblendlicht, einmal LED-Fernlicht. Dazu am „Rohrgeflecht“, links und rechts neben dem Tank, noch Zusatzscheinwerfer (ohne die heutzutage kein Motorrad mehr auskommt) und die alte BMW dürfte nicht wiederzukennen sein.

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Wenn so auch die Straße hell erleuchtet würde, wäre das optimal.

Die ersten Versuche sehen doch schon ganz vielversprechend aus. Mal sehen, wie sich das „Projekt“ so weiterentwickelt …

 

20 Newtonmeter mehr

Sie läuft wieder – Stefan sei Dank, und am Freitag habe ich es ausprobiert. Jahrelang war ich mit meiner roten G/S in ganz Europa unterwegs. Vor drei Jahren in der Schweiz trat dann ein kapitales Elektrikproblem auf: Das Motorrad ging plötzlich aus, nach zwei Sekunden war der Strom wieder da und der Motor ließ sich erneut starten.

Anfangs war das noch lustig: Motor aus, eins, zwei, starten, läuft … Aber wenn einem bei Passfahrten, kurz nachdem vor einer Kehre schnell noch ein Auto überholt wurde, plötzlich die Maschine abstirbt, wird´s brenzlig.

Im Winter sollte der Fehler gesucht werden, doch da war es arg kalt in der Garage und so stand im Frühjahr dann eine zweite G/S – diesmal in gelb – in der Garage. Die fuhr auch nicht schlecht.

Bei der Fehlersuche kristallisierte sich ein defektes Zündschloss oder ein Bruch im Kabelbaum als mögliche Ursache heraus; Stefan war so nett, das „mal eben“ zu tauschen. Danach ging die rote G/S zur Inspektion Richtung Rheinland – weil da mit Dirk ein guter Schrauber zu finden war – und kam im Januar, an einem verschneiten Samstagnachmittag, auf dem Hänger wieder zurück ins Rhein-Main-Gebiet. Letzteres war ein grober Fehler, denn die Autobahn war zuvor kräftig gesalzen worden und nun „blüht“ es überall. Ärgerlich!

Am Freitag wollte ich die rote G/S wenigstens mal kurz „abdampfen“, um die gröbsten „Blüten“ und den immer noch vorhandenen „Salznebel“ zu beseitigen. Auf dem Weg zur Waschstraße dann die große Überraschung: das Maschinchen geht wie Sau, um es mal kraftvoll auszudrücken. Dagegen ist die gelbe G/S eine lahme Gurke.

Der Grund? Bei der gelben G/S sind Motor und Endantrieb original, bei der roten G/S steckt ein 1000er-Motor im Fahrwerk und hinten werkelt ein kurz übersetzter Endantrieb. Der Unterschied ist gewaltig!

Schnell noch mal im HPN-Forum nachgefragt, ob mich mein Eindruck auch nicht täuscht – die kompetente Antwort des dort versammelten Fachwissens: der 1000er-Motor drückt 20 Newtonmeter mehr Drehmoment auf die Kurbelwelle. Das sollte man schon merken.

Jetzt ist guter Rat teuer: Fahre ich wieder mehr mit der roten G/S oder sollte ich mich im nächsten Winter mal intensiv dem Motor und Antrieb der gelben G/S widmen? Einen 1000er-Motor hätte ich noch in der Garage liegen …

Nur ein müdes Klacken

Das hatte ich befürchtet! Die Batterie in der gelben G/S mag nicht mehr. Obwohl noch mit dem Ladegerät bearbeitet, ist nach dem Drücken des Anlasserknopfs nicht mehr als ein müdes Klacken zu hören. Da muss wohl eine neue her.

Wie ärgerlich: Seit heute darf ich – dank Saisonkennzeichen – wieder Motorrad fahren und nun muss erst einmal die Batterie gewechselt werden. Aber das war ja absehbar. Schon bei den letzten Touren im vergangenen Jahr tat sich der „Energiespender“ schwer. Also werden wir demnächst mal wieder das Werkzeug auspacken und ein wenig an der BMW schrauben. Schließlich soll neben der Batterie auch noch der Gepäckträger gewechselt, ein neuer, größerer Hauptscheinwerfer montiert und in diesem Zusammenhang der mechanische gegen einen elektrischen Tacho getauscht werden …

Wann starten wir mit den ersten Touren? Ich fürchte, die Zeit bis dahin wird (wieder einmal) knapp.

Schwarze Felgen

In der Garage wartet immer noch eine alte BMW R 80 G/S darauf, „wiederbelebt“ zu werden. Die nötigen Teile dazu habe ich im Laufe der Zeit zusammengetragen: Schalber-Heck, hochgezogener Sportauspuff, Lenkererhöhung, Einzelsitzbank, kleines Cockpit und was sich sonst noch so in der Garage findet.

Jetzt fehlt nur noch ein Satz schwarzer Felgen, die der G/S eine ganz besondere optische Note verleihen würden.  Ich werde mal bei einem „Einspeicher“ nachfragen, ob sich Felgen nachträglich eloxieren lassen und was so etwas kosten würde.