Archiv der Kategorie: Anlassen & Gedenkfahrt

Mehr als 10.000 kamen zum Anlassen

Highway to hell – dass war der Song, den die Band PureQ anstimmte, als gut 10.000 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer auf den Festplatz in Gelnhausen rollten. Von der „Kleinen Kirche am Berg“ kam der imposante Corso. Dorthin  hatte zuvor Bikerpfarrer Torsten Hinrichs zum alljährlichen Anlassen eingeladen.

Auf dem Festplatz sorgte ein interessantes Programm für Kurzweil und Abwechslung: der ADAC präsentierte Auszüge aus dem Sicherheitstraining, Sanitärer zeigten, wie man richtig einen Helm abnimmt, eine Elektro-KTM ludt zu kleinen Probefahrten ein und so mancher Händler präsentierte die neueste Modellpallette. Dazu immer wieder rockige Live-Musik und strahlender Sonnenschein. So könnte jedes Anlassen sein.

Blick von der Bühne aufs Festgelände. Fetziger Rock‘ n roll sorgte für prächtige Stimmung.

 

Rock ’n‘ Roll im Regen

Nach Jahren mit herrlichem Sonnenschein war das diesjährige Anlassen leider reichlich verregnet. Die kleine Kirche am Berg, die sonst aus allen Nähten platzt, bot an diesem Sonntag reichlich Raum für Motorradfahrer, die dem Gottesdienst zum Saisonstart beiwohnen wollten. Und auch auf dem Festplatz in Gelnhausen ließen die Besucher auf sich warten.

Die Wenigen, die den Weg zum Festgelände gefunden hatten, wurden gleichwohl gut unterhalten: mit tollen Trial-Vorführungen des AMC Idstein, mit interessanten Auszügen aus dem Sicherheitrainingsprogramm des ADAC Hessen-Thüringen – vor allem aber mit bester Musik der Band „Pure Quo“, die es, ungeachtet der widrigen Umstände, wieder ordentlich krachen ließ.

Trotz des beständigen Regens kamen gegen 15 Uhr doch mehrere hundert Teilnehmer des Corsos zum Festplatz und erfrischten sich mit heißem Kaffee und leckeren Würstchen. Jung und alten tummelten sich auf der nassen Wiese, schlenderten an den zahlreichen Ständen vorbei und zeigten sich – wie es sich für echte Motorradfahrer gehört – ziemlich unbeeindruckt vom Wetter.

Im nächsten Jahr scheint wieder die Sonne – bestimmt 😉

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Anlassen: Gottesdienst & Motorrad-Corso

Mit dem traditionellen „Anlassen“ beginnt am Sonntag, den 15. April 2012, offiziell die diesjährige Motorradsaison. Um 12 Uhr findet aus diesem Grund in der „Kirche am Berg“ in Niedergründau der alljährliche Motorradgottesdienst statt. Dabei wird Pfarrer Thorsten Heinrich in das Amt der Motorradseelsorge eingeführt, dass dieser von „Bikerpfarrer Rupi“ übernommen hat.

Anschließend geht es im großen Corso zum ehemaligen Exerzierplatz nach Gelnhausen. Hier laden HR1, der ADAC Hessen-Thüringen, die Dekra sowie die Arbeitsgemeinschaft christlicher Motorradfahrer zu einem bunten Fest ein. Das soll spätestens um 15 Uhr beginnen, die vielen Buden und Stände laden aber auch schon vorher zu einem Besuch ein.

Neben viel Live-Musik gibt es attraktives Rahmenprogramm rund um die Show-Bühne. So zeigt der ADAC Auszüge aus seinem Sicherheitstraining und Super-Moto-Fahrer demonstrieren, was man mit dem Motorrad so alles anstellen kann. Zudem präsentieren zahlreiche Motorradhändler neuste Maschinen und Zubehör.

Der Eintritt ist wie immer frei; für Essen und Trinken (zu zivilen Preisen) ist in ausreichendem Maße gesorgt.

Rupi in den Ruhestand verabschiedet

Am zweiten Adventsonntag, den 3.12.2011, ist Pfarrer Ruprecht Müller-Schiemann in der Bergkirche bei Niedergründau in den Ruhestand verabschiedet worden. „Rupi“, wie der Seelsorger von den Motorradfahrern liebevoll genannt wird, wird zum 31.12.2011 offiziell aus dem Dienst scheiden, seine Nachfolge als „Motorradpfarrer“ wird Thorsten Heinrich antreten.

Lange Zeit war unklar, ob es auch in Zukunft noch das „Anlassen“ im Frühjahr und die „Gedenkfahrt“ im Herbst geben wird. In Zeiten knapper Kassen waren die beiden zuständigen Landeskirchen geneigt, die Stelle vielleicht wegfallen zu lassen. Doch die Proteste der Motorradfahrer und zahlreiche „Hintergrundgespräche“ hatten letztlich Erfolg. Zumindest für die nächsten 5 Jahre ist die Stelle der Motorradseelsorge nun gesichert. Damit wird es auch in nächster Zeit das Anlassen geben.

Der Gottesdienst zum Saisonstart und die sich anschließende Gedenkfahrt haben sich im Laufe der Jahre erheblich gewandelt: vom einst eher familiären Treffen zum Mega-Event. Im vergangenen Jahr sollen es gut 20.000 Motorradfahrer gewesen sein, die zur Bergkirche und anschließend auf den Festplatz in Gelnhausen gekommen waren. Denn zwischenzeitlich ist auch HR 1 Partner des ausrichtenden VCM und macht im Frühjahr ordentlich Werbung.

Zur Verabschiedung vor Rupi waren am Sonntag gut 250 Gäste, darunter viele Motorradfahrer, in die Bergkirche gekommen. Gut zweieinhalb Stunden dauerte der Gottesdienst, der – wie bei Rupi üblich – wieder einmal viel länger war, als ursprünglich geplant. Immer wieder unterbrochen von spontanem Applaus erinnerten zahlreiche kirchliche Würdenträger an die Verdienste des heute 62-jährigen. Und machten den Anwesenden Bikern Hoffnung: Rupi ist ab dem nächsten Jahr nur von den „üblichen Pflichten“ eines Pfarrers entbunden – predigen darf er auch weiterhin.

30.000 sollen es gewesen sein

Das diesjährige Anlassen hat alle Rekorde gebrochen. Die Veranstalter – der VCM, der ADAC und HR1 – gehen von deutlich mehr als 30.000 Teilnehmern aus, die zum Gottesdienst an der „Kleinen Kirche am Berg“ waren und am anschließenden Corso teilgenommen haben. Der zog sich wie ein Lindwurm nach Gelnhausen, wo auf dem „Festplatz“ ein buntes Programm geboten wurde.

Der Corso erreicht das Festgelände in Gelnhausen

Auf der HR-Bühne spielten zwei Livebands, der ADAC zeigte Auszüge aus seinem Sicherheitstraining – wobei der Schleiftest sicher die spektakulärste Darbietung war – Fallschirmspringer zeigten ihr Können, Wunderlich präsentierte seine BMW-Umbauten (natürlich waren auch Kawasaki, Suzuki und Harley vertreten) und überhaupt war reichlich viel los.

Bei der Podiumsdiskussion sagte Kirchenpräsident Jung zu, sich dafür einsetzen zu wollen, dass die Motorradfahrer auch in der Zeit „nach Rupi“ seelsorgerisch betreut werden. Weil Pfarrer Ruprecht Müller-Schiemann nunmehr in den Ruhestand geht, die Kirche dessen Stelle aber gern wegfallen lassen möchte, ist noch offen, ob und in welcher Form es im nächsten Jahr ein „Anlassen“ gibt.

Am Sonntag ist „Anlassen“

Zum nunmehr 30. Mal lädt der „Verband Christlicher Motorradfahrer“ (VCM) zum traditionellen Anlassen. Am Sonntag, den 10. April, werden wieder Tausende von Motorradfahrern zur „Kleinen Kirche am Berg“ fahren. Dort, in Niedergründau, beginnt um 12 Uhr der Gottesdienst. Vielleicht zum letzten Mal, denn Bikerpfarrer „Rupi“ geht in den Ruhestand und die Nachfolge ist noch nicht geregelt. Die Kirche will/muss sparen und scheut entsprechende Personalkosten. Traurig, oder?

Nach dem Gottesdienst, voraussichtlich gegen 14 Uhr, geht es dann im Korso nach Gelnhausen. Auf dem alten Kasernengelände, an der Cassebeerstraße, hat HR1 eine große Bühne aufgebaut, auf der gleich zwei Bands live spielen werden. Der ADAC präsentiert Auszüge aus dem Sicherheitstraining und zahlreiche Händler bieten ein buntes Programm. Natürlich ist auch wieder für Essen und Trinken gesorgt.

Der Wetterbericht verspricht für den Sonntag strahlenden Sonnenschein. Das allein sollte ein Grund sein, nach Niedergründau und Gelnhausen zu kommen – um gemeinsam mit uns in die neue Saison zu starten. Wir sehen uns – bestimmt!

Ein toller Tag

20.000 Motorradfahrer sollen es gewesen sein, die am Sonntag, den 18. April, am traditionellen Anlassen teilgenommen haben. Während die kleine Kirche am Berg schon gegen 12 Uhr aus allen Nähten platzte, wurde es auch auf dem Festplatz in Gelnhausen immer voller. Hier hatte der ADAC ein tolles Vorprogramm organisiert, das den zahlreichen Besuchern gute Unterhaltung bot: Auszüge aus dem Sicherheitstraining und ein Schleiftest waren die Höhepunkte, dazu gab es kurzweilige Trialvorführungen und ein von der Dekra präpariertes Motorrad, an dem es fünf offensichtliche Mängel zu entdecken galt.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die hr1-Band „The Great Pirates“, für ein wenig Hintergrundinformation eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sinn – los – fahren“ oder anders ausgedrückt: Bewußt unterwegs sein.

Unter den Ehrengästen war erstmals ein leibhaftiger Bischof: Martin Hein, Bischof der zuständigen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck, gab sich die Ehre und zeigte sich beeindruckt von den Massen an Motorradfahrern, die in diesem Jahr zum Anlassen nach Gründau und Gelnhausen gekommen waren. Ein toller Tag, bei dem auch das Wetter mitspielte – strahlender Sonnenschein von morgens bis in die späten Abendstunden.