Was für ein Tag

Dass es im Yes-Hotel in Varese einen neuen Besitzer gibt, wird an vielen Kleinigkeiten deutlich – so auch am Frühstück! Auf dem Buffet zu Linken lauter leckere, süße Naschereien, zur Rechten hingegen Käse, Wurst, Schinken, Eier … alles, was das Herz begehrt. Toll!


Kurz vor neun Uhr treffen wir uns an den Motorrädern und teilen die Gruppen ein. Noch ein prüfender Blick aufs Navi und wir können starten.


Gut eine Stunde später starte ich den Ducato und Rolle ebenfalls gen Süden. Kaum erreiche ich die Autobahn nach Mailand, fängt es an zu regnen. Erst nur ein bisschen, dann immer stärker. „Die armen Motorradfahrer“, denke ich mir.

Ich komme nur langsam voran, darf über weite Strecken doch nicht schneller als 90 gefahren werden. Aber ich habe ja Zeit. 13:30 Uhr Ankunft, signalisiert das Navi. Mit ein paar Pausen dürfte es kurz vor 15:00 Uhr werden.


Der Regen wird stärker und vom Appennin, der sich vor mir auftürmen muss, ist kaum etwas zu sehen. Die Autobahn gewinnt zunehmend an Höhe und windet sich extrem kurvenreich und über viele waghalsige Brücken den Berg hinauf. Das Wasser kommt mir stellenweise in Sturzbächen entgegen, so dass mehr als 60 km/h kaum drin sind.

Doch es gibt Hoffnung. Die Navigon-Software auf dem Handy zeigt auch eine Wettervorhersage. Und da ist der Himmel schön blau. Wahrscheinlich wartet das schöne Wetter hinter dem Berg auf uns.


So ist es! Schon auf dem Weg ins Tal reißt der Himmel auf, es wird deutlich wärmer und die Sonne kommt raus. Kurz nach drei bin ich im Hotel, zwei Stunden später kommt auf Speedy, der irgendwann von der Landstraße auch auf die Autobahn gewechselt ist.


Jetzt heißt es warten auf Stefan, der tapfer das volle Programm abgespult hat und zudem mit ein paar Unwägbarkeiten kämpfen musste. Kurz nach sechs rollt auch er vorm Hotel vor. Wir sind wieder komplett.


Schnell ist der Begleitbus leer geräumt, dann gehts unter die Dusche und an zum Essen. Schon heute sollen wir uns das Menü für morgen aussuchen – mal sehen, wer sich das alles merken kann …


An der Bar gibt es noch einen kleinen Schlummertrunk, dann gehts ab ins Bett. Morgen wollen wir das Cinque Terre nebst Hinterland mit dem Motorrad erkunden.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s