Die erste Etappe

Das Cinque Terre ist das Ziel unserer ersten großen Motorradtour in diesem Jahr; einen Zwischenstopp legen wir dabei in Varese ein, „um die Truppe zu sammeln“. Erfolgt die Anreise am ersten Tag noch (mehr oder weniger) individuell, gehts am Sonntag dann gemeinsam Richtung La Spezia.


Wie so oft, wenn es in den Süden geht, wähle ich die elsässische Autobahn, um über Straßburg und Colmar nach Basel zu fahren. Der Ducato schnurrt, während im Radio die Staus auf der A5 verlesen werden. Immer das Gleiche ;-(

Die Grenzübertritte nach Frankreich und in die Schweiz verlaufen unproblematisch; es sind zwar Zöllner und zum Teil auch „Bewaffnete“ da, aber es wird nicht kontrolliert. Ich will auch weiterhin ein grenzenloses Europa!


Vorbei am Vierwaldstädter See, der imposant links der Autobahn liegt, geht es immer Ruchtung Süden. Je näher ich dem Gotthard komme, umso mehr interessiert mich, ob es Staus auf der Zufahrt gibt. Der erste deutschsprachige Sender mit Verkehrsnachrichten in SRF1, der mich mit schönster Volksmusik beschallt. Zugegeben – Flotte Rythmen, aber eben Blasmusik. Ich halte das tapfer aus und werde belohnt: von Nord nach Süd läuft alles reibungslos. Auch durch die 17 Kilometer lange Röhre bin ich ruckzuck durch – auf der Gegenseite quält sich hingegen ein gut fünf Kilometer langer Stau dem Tunnel entgegen. Zeitverlust: gut eine Stunde; die allenfalls im Schritttempo bei kontinuierlich fünf Prozent Steigung bewältigt werden muss  – nicht schön …


Rund 100 Kilometer später gehts runter von der Bahn. Dass ich zwischenzeitlich im „italienischen Teil“ der Schweiz angekommen bin, zeigt sich sogleich an der Straßenführung. Bauarbeiten an der Abfahrt haben eine abenteuerliche Umleitung zur Folge, die teilweise in die entgegengesetzte Richtung und mehrfach durch unübersichtliche und nur als solche zu erahnende Kreisverkehre führt. Bella italia eben.


Kurz nach 18 Uhr bin ich am Ziel. Das „Yes Hotel“ in Varese ist unter neuer Führung – und das merkt man. Kurz nach mir trifft Charly ein; damit sind wir komplett.


Während sich das Gros der Teilnehner das verdiente Feierabendbier schmecken lässt, laden wir schnell Charlys BMW aus, schwätzen noch ein wenig und genießen dann das gemeinsame Abendessen. Es gab:


Lasagne als Vorspeise


Kalbfleisch mit gedünstetem Gemüse als Hauptgang


und als Nachtisch etwas Obst mit Eis als Nachtisch. Natürlich durfte der Espresso zum Abschluss nicht fehlen 😉


Irgendwann wurde es dann Zeit fürs Bett. Morgen fahren wir gemeinsam nach La Spezia – und von dort die nächsten vier Tage durchs Cinque Terre, nach Carrara, durch den Apennin …

Eine Antwort zu “Die erste Etappe

  1. Viel Spaß und viele Grüße

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