Knapp 100 erlebnisreiche Kilometer

Tag zwei unserer erlebnisreichen Woche im Waldviertel. Die „Straßengruppen“ wollen heute Richtung Voralpen fahren, die Endurowanderer lassen sich von dem überraschen, was sich Andi – unser Wirt – wieder so alles ausgedacht hat. Und das sind jede Menge Überraschungen 😉

Gegen neun Uhr bricht (wieder) Hektik aus vor dem Gasthof „Drei Hacken“. Die Straßentruppen machen sich auf den Weg. Gut eine Stunde später starten die Endurowanderer.


Nachdem wir uns gestern „eingefahren“ haben, sind wir mittlerweile recht zügig auf losem Untergrund unterwegs. Immer wieder biegt Andi unvermutet von der Straße in einen kleinen Waldweg ab, der in den offiziellen Karten garnicht verzeichnet ist.

Einer davon scheint mitten im Wald zu enden. Doch weit gefehlt. Ortskundig wie Andi ist, hält er mitten auf ein morastiges Loch am Wegesrand zu und versenkt die 990er KTM erstmal im feuchten Untergrund. Schuld sind die falschen Reifen. Zu wenig Klötzchen 😉


Mit vereinten Kräften kriegen wir die Enduro wieder frei und schlängeln uns anschließend über einen kleinen schmalen und nicht minder morastigen Pfad gen Straße. Ein tolles erstes Abenteuer!

Das nächste Ziel ist Primus, ein fast 90-jähriger Schmied, der uns mit der ihm eigenen Leidenschaft zeigt, wie aus einem Stück Stahl in gut einer Stunde eine Axt wird – oder eine Hacken, wie es in Österreich heißt.


Die Mittagsrast legen wir am Bärnkopf ein und schnaufen erst mal ordentlich durch. Das Speckbrot schmeckt herrlich, die Sonne scheint, so hatten wir uns das gewünscht.


Höhepunkt nach der kleinen Pause war dann die kleine Bachdurchfahrt, bei der zumindest einer nasse Füße bekam. Mitten im Wasser stehend den Motor abwürgen sorgt für ausgiebige Heiterkeit bei den Umherstehenden. Der „Verursacher“ trug es mit Fassung.


Die obligatorischen Kaffeepause legten wir in der ersten österreichischen Whiskey-Destillerie ein. Bis zum Hotel waren es dann auf direktem Weg knapp zehn Kilometer, wir machten mit ein paar Schleifen gut 50 daraus.


Das Abendessen wir wieder einmal spitzenmäßig, so dass wir satt und zufrieden den „Absacker“ draußen in der Laube trinken und dabei den Vollmond genießen konnten. Der tauchte unsere Motorräder in ganz milchiges Licht. Auch das ein besonderes Erlebnis der diesjährigen Waldviertel-Tour.

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