Restreichweite: ein Kilometer

Blauer Himmel, Sonnenschein, ein paar weiße Wölkchen, angenehme Temperaturen – so mögen wir das. Und genauso war es heute Morgen. Also nichts wie los!


Auf Nebenwegen ging es Richtung Idar-Oberstein. Im Berghotel Kristall hatten wir uns zur Kaffeepause angesagt. Mit vier Gruppen waren wir unterwegs, die sich unterwegs immer wieder mal trafen und – um nicht hintereinander her fahren zu müssen – spontan den einen oder anderen Umweg einlegten. Am Ende saßen wir alle auf der Sonnenterrasse vereint – fast alle …


Morbach war das nächste Ziel. Im herrlichen „Hunolsteiner Bauerncafe“ wollten wir zum Mittagessen einkehren. Um nicht zu lange warten zu müssen, hatten wir uns zuvor eine „kleine Karte“ schicken lassen und schon eine Vorauswahl getroffen. Eine gute Idee!

Satt und zufrieden unternahmen wir anschließend einen Abstecher Richtung Mosel – wie immer, auf möglichst kleinen Straßen. 35 Kilometer vor dem Stillstand signalisierte Lutz, dass es nun an der Zeit wäre, möglichst bald eine Tankstelle zu finden. Garnicht so leicht auf Nebenstrecken. Also war Improvisieren abgesagt: weg von der geplanten Route, hin zur nächsten Tanke, die das Navi vorschlug.

Die war leider zwischenzeitlich zum Gebrauchtwagenhandel mutiert – also nix mit Sprit. Erst in Zell sollte sich die nächste Möglichkeit bieten. Das könnte knapp werden, reichte der Sprit laut Anzeige im Display der BMW von Lutz allenfalls noch für acht weitere Kilometer. Also los …

Bei der Zufahrt auf die Bundesstraße setzte sich ein Wohnmobil vor uns. Sofort saugte sich Lutz in den Windschatten und ließ den großvolumigen Boxer mit möglichst niedriger Drehzahl vor sich hin säuseln. Je länger wir unterwegs waren, umso mehr faltete sich der arme Lutz hinter der Scheibe seiner RS zusammen – um möglichst windschlüpfrig fahren zu können.


Als wir endlich die Aral in Zell erreichten, zeigte der digitale Tacho der BMW noch einen Kilometer Restreichweite. Punktlandung!

Noch ein kleiner Unterwegsstopp, um ein leckeres Eis zu schlecken, dann ging es zurück ins Hotel. Kurz vor 18 Uhr waren wir da, so dass noch Zeit für ein erstes Feierabendbier blieb. Nach dem Essen saßen wir noch bis tief in die Nacht zusammen – schön war’s . Morgen gehts schon wieder nach Hause …

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