Einmal rund um den Großen Arber

Der Wecker klingelt erst kurz vor acht. Heute gibt es keinen Stress. Nach einer ausgiebigen Dusche geht’s zum Frühstück – in aller Ruhe. Nach der zweiten Tasse Kaffee erscheint auch Hans-Jürgen, der ebenfalls am Vortag angereist war. Wir lassen uns Zeit und verlagern das Kaffeetrinken recht bald auf die Terrasse; hier scheint die Sonne so warm, dass wir – obwohl auf fast 1000 Meter Höhe, im Freien sitzen können.

10 bayerische Mannsbilder erscheinen, in Wandermonitur. Die Jungs machen einen Vatertagsausflug. 10 Weißbier werden bestellt und zehn Mal Weißwurst – Frühstück in Bayern 😉

Bis gegen Mittag sitzen Hans-Jürgen und ich zusammen, genießen das herrliche Wetter und denken an übrigen Teilnehmer, die jetzt erst anreisen. Dann wird es Zeit, die BMW auszuladen. Anschließend gehe ich auf mein Zimmer, um in aller Ruhe Fotos und Videos von der zurückliegenden Uckermarktour zu sortieren, während Hans-Jürgen schon mal zu einer kleinen Motorradtour aufbricht.

Nach und nach treffen die übrigen Teilnehmer ein. Punkt 16 Uhr starten wir mit allen, die dann schon da sind und noch Lust haben, zu einer ersten Runde um den „Großen Arber“. Breite Bundesstraßen wechseln sich ab mit kleinen Wirtschaftswegen; gut 100 Kilometer wollen wir unterwegs sein – es sollten 135 Kilometer werden.

Kurz vor Bodenmais weisen Schilder auf eine Streckensperrung hin. Gemäß dem bewährten Motto“ erst mal gucken, meist findet sich doch ein Weg“, fahren wir weiter. Vor Holzfällarbeiten wird gewarnt und beiderseits der Staße liegen riesige Stämme. Wir atmen auf und denken uns: das wird der Grund für die Streckensperrung sein. Und da am Feiertag nicht gearbeitet wird …

Zu früh gefreut. Wenig später gibt es kein Durchkommen mehr. Gut zwei Kilometer vorm nächsten Abzweig fehlt eine Brücke. Wir müssen rumdrehen. Und so kommen wir erst gegen halb sieben – eine halbe Stunde später als geplant – wieder im Hotel an. Da es schon um 19 Uhr Abendessen geben soll, müssen wir uns ein wenig sputen. Doch das lohnt sich: Hirschgoulasch, Schnitzel oder Käsespätzle stehen zur Auswahl. Und als Dessert ein Eis oder ein Schnäpschen. Das lässt sich aushalten.

Morgen wollen wir durch den Böhmerwald gen Pleystein fahren und durch den Bayerischen Wald dann wieder zurück. Mal sehen, wie so die Temperaturen sein werden, wenn wir gegen 9 Uhr starten.


Während es so langsam Nacht wird, sitzen wir in der Mooshütte noch gemütlich zusammen.

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