Eine Tagestour ans Meer

TOURBERICHT FRIAUL
Dienstag, 3. September 2013 | 3. Tag

Die Lagune von Marano ist heute unser Ziel. Gut 150 Kilometer Wegstrecke werden wir zurücklegen, bis wir die Adria erreicht haben – immer Richtung Süden fahrend.

In Villa Santina zweigen wir von der N 52 ab und fahren auf einer herrlich kurvenreichen Bergstraße, im Schatten des Monte Piombada, Richtung San Francesco. In Pielungo wartet der nächste „Leckerbissen“ auf uns: ein kaum autobreites Sträßchen, das kurven- und kehrenreich durch den Wald führt. Der „Balkon des Friauls“ sei hier zu finden, steht auf einem Schild am Wegesrand – damit muss Clauzetto gemeint sein. Der kleine Ort bietet prachtvolle Ausblicke ins Tal. Eine Bar in unmittelbarer Nähe zur Kirche und direkt gegenüber der Tankstelle lädt zu einem kurzen Stopp ein.

Über Nebenwege erreichen wir bald darauf San Daniele, die Stadt, die für ihren Schinken berühmt ist. Wenig später werden die Karnischen Dolomiten im Rückspiegel immer kleiner. Die Berge liegen hinter uns, jetzt geht’s auf kurvenreicher. Strecke durchs flache Land.

Gut 80 Kilometer später haben wir unser Tagesziel erreicht: wir sind am Meer. Im Hafen von Marano liegt eine beeindruckende Flotte an Fischkuttern. Wir streifen ein wenig umher und finden am Marktplatz, direkt gegenüber des beeindruckenden Kirchturms, ein nettes Lokal auf dessen Speisekarte es nur Fisch gibt – den aber in allen Variationen. So hatten wir uns das vorgestellt – herrlich!

Satt und zufrieden treten wir die Heimreise an. Nahe Rivis taucht am Horizont zum ersten Mal wieder, zunächst nur schemenhaft, die gewaltige Bergkette der Karnischen Dolomiten vor uns auf.

In Meduno finden wir eine Bar in unmittelbarer Nähe zu einer Tankstelle. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen gönnen wir uns – neben dem obligatorischen Kaffee – noch ein Eis und den Maschinen einen vollen Tank.

Die letzte Etappe verspricht ein weiteres fahrerisches Highlight: es gilt den 1052 Meter hohen Monte Rest „zu bezwingen“. Wieder führt eine schmale Straße kurven- und kehrenreich durch den Wald, stellenweise scheint sie sich direkt an die senkrecht emporstreben Felswände zu schmiegen, um an Höhe zu gewinnen. Zügig klettern wir der kaum erkennbaren Passhöhe entgegen, um uns anschließend – nicht minder kurvenreich – wieder ins Tal zu stürzen.

Bald darauf erreichen wir Ravascletto. Das Feierabendbier auf der Terrasse schmeckt – nur Stefan nicht: der versucht den defekten Scheinwerfer einer 1200er GS zu reparieren.

Morgen wartet das Abenteuer auf uns: ein Teil der Gruppe will Enduro fahren. Neben der „Panoramica delle Vette“ soll es auch zur „Forcella Lavardet“ gehen. Mal sehen …

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Fischkutter an der Adria: Impressionen aus der Lagune von Marano. Am Marktplatz haben wir dann zu Mittag gegessen – bella italia!

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