Sonnenaufgang am Großglockner

TOURBERICHT GROSSGLOCKNER
Dienstag, 18. Juni 2013 | 3. Tag

Um 4:00 Uhr morgens klingelte der Wecker. Nach einer viel zu kurzen Nacht quälen sich neun Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer aus ihren Betten und schlüpfen in die Motorradkombis. Punkt 4:30 Uhr laufen die Motoren. In der Morgendämmerung machen wir uns auf den Weg gen Großglockner.

Punkt 5:00 Uhr stehen wir an der Mautstelle. Chaos bricht aus. Die Kassiererin dachte wohl, wir fahren alle auf ein Ticket – tun wir aber nicht. Jeder braucht eine eigene Karte. Also alles wieder retour. Und dass, wo wir doch eigentlich keine Zeit haben. Kurz nach fünf Uhr geht die Sonne auf.

Eine „glückliche Fügung“ will es, dass Charly, Wolfgang und ich als Erste unsere Karten erhalten. Also melden wir uns ordnungsgemäß bei Günther, dem Chef zum Landhaus Jausern ab – der und an diesem frühen Morgen zur Edelweißspitze begleiten will – und starten durch.

Heute gehört der Glockner uns ganz allein! Außer ein paar Murmeltieren ist niemand auf der Straße. Im Eiltempo gewinnen wir rasch an Höhe. Das Fahren ist ein Traum! Als wir die letzten Kehren zur Edelweißspitze erklimmen, schiebt sich die Sonne gerade über die Berge – genial. Was für ein eindrucksvolles Erlebnis!

Wenig später ist die ganze Truppe auf dem kleinen Aussichtssturm versammelt. Günther hat Kaffee, Kuchen und ein paar Landjäger dabei – Frühstück mal ganz anders.

Gegen 6:30 Uhr fahren wir weiter. Immer noch scheinen nur wir auf der Großglockner-Hochalpenstraße unterwegs zu sein. Was für ein Erlebnis. Punkt 8:00 Uhr parken wir vor dem Gailtaler Hof in Kötschach-Mauthen ein. Wie immer, wenn wir in der Gegend sind, wollen wir bei Christine einen Kaffe trinken.

Über den Plöcken geht’s rüber nach Italien und von Palluzza aus über den winzig kleinen und abenteuerlich schmalen „Passo die Lanza“ zu einem netten Refugio. Obwohl es gerade mal kurz nach 10 Uhr ist, signalisiert der Kopf: nach der Kaffeepause kommt. Mitttagspause. Also bestellen Einige tapfer Spaghetti …

Über’s Nassfeld geht’s anschließend zurück nach Kötschach. Am Iselsberg müssen wir – nachdem wir zuvor eine lange Mittagspause am Gailberg-Sattel eingelegt hatten – ganz schnell unter das Vordach eines Hotels flüchten: ein Gewitter überrascht uns!

Kaum hat sich der Regen wieder verzogen, machen wir uns erneut auf den Weg zum Großglockner, den wir jetzt von Süd nach Nord unter die Räder nehmen. Kurz nach 17 Uhr sind wir zurück im Hotel und lassen den herrlichen Tag auf der Hotel-Terrasse ausklingen.

Nach dem – wie immer hervorragenden Abendessen – wird heute früh schlafen gegangen. Morgen lassen wir es etwas ruhiger angehen. Da wollen wir zum Rossfeld und zur Postalm.

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5:13 Uhr an der Edelweiß-Spitze. Die Sonne schiebt sich gerade über die Berge.

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