Heute mal Endurowandern

TOURBERICHT KATALONIEN
Dienstag, 2. Oktober 2012 | 5. Tag

Heute werden wir mit drei Gruppen unterwegs sein. Während Michael und Stefan im Westen Kataloniens auf Entdeckungsreise gehen wollen, brechen Uli und Uwe zu einer kleinen Endurowanderung rund um Berga auf. In der Karte, aber auch im Garmin, finden sich viele gestrichelte Linien, die einigen Offroad-Spass versprechen – so wir sie denn finden und diese auch fahrbar sind.

Vom Hotelparkplatz aus blicken wir auf die Berge der „Serra de Queralt“. Auf dem Kamm entdecken wir einen kleinen Turm und ein mächtiges Gebäude – das alte Kloster „Sankt Queralt“. Da wollen wir gleich am Morgen hin.

Kurvenreich geht es bergan. Schnell haben wir die Sehenswürdigkeit erreicht. Von dort oben bietet sich ein imposanter Ausblick auf Berga, tief unten im Tal. Auf der Topo-Karte im Garmin haben wir eine schmale Straße entdeckt, die sich für die Rückfahrt anbietet. „Glücklicherweise“ weicht der brüchige Asphalt schon bald festgefahrenem Waldboden. So manche heftige Bodenwelle und einige tiefe Pfützen mahnen gleichwohl zur gemäßigten Fahrweise. Spaß gemacht hat es trotzdem.

Kurz darauf sind wir auf dem Weg nach Rasos de Pegura. Auf über 1800 Meter schraubt sich die kurvenreiche Straße. Jetzt ginge es nur noch „gestrichelt“ weiter. Doch der abenteuerliche Weg, der uns vom Gipfel nach Figols führen sollte, ist als privat deklariert. Wir zögern kurz und überlegen, als ein älterer Autofahrer mit ernster Mine seinen Geländewagen auf den Schotter zusteuert. „Scheint der Besitzer zu sein“, denken wir uns und bleiben lieber auf dem Asphalt.

Wie erwartet gestaltet sich das Endurowandern als stetes Ausprobieren und gelegentliches Wenden. So mancher unbefestigte Weg, den wir laut Karte für fahrbar hielten, ist mit einer Kette abgesperrt oder morastig. Immer wieder sind wir kilometerlang auf herrlichen Enduro-Pisten unterwegs, um dann plötzlich vor einem Sperrschild zu stehen. Gelegentlich wird aus dem schottrigen Pfad ein anspruchsvoller Wanderweg, manchmal sind wir auf unbefestigten Wegen unterwegs, die weder im Garmin noch in der Karte verzeichnet sind. Abenteuer pur – vor allem mit viel Spaß dabei.

Irgendwann landen wir in Ripoll und legen ein kleines Kaffeepäuschen ein. Zurück gehts auf ebenso interessanten Wegen bis wir schließlich wieder im Hotel sind. Toll war’s, auch für die beiden Gruppen, die auf der Straße unterwegs waren.

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Ausreichend Profil vorhanden? Uli ist´s zufrieden – und der nächste Feldweg wartet auf uns.

Eine Antwort zu “Heute mal Endurowandern

  1. …Uli schaut ja ganz zufrieden aufs Profil…

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