Auf Waldwegen durch die Wachau

TOURBERICHT WALDVIERTEL/ENDUROWANDERN
Montag, 20. August 2012 | 2. Tag

Deutlich über 30 Grad sollten es heute werden, schon früh am Morgen ist es schon reichlich warm. Kurz nach 9 Uhr brummen die Motoren; die Teilnehmer der Straßentour wollen Richtung Steiermark fahren. Die „Kurvenorgie“ zum Semmering versprach Abwechslung und, aufgrund der „Höhenlage“, etwa angenehmere Temperaturen. Das funktionierte bis zum Nachmittag auch ganz gut. Die letzte Stunde aber, auf dem Weg zurück zum Hotel, war nichts für Kreislaufschwache: bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad hielt so Manchen nur noch der Gedanke an ein kühles Getränk in der Laube des Hotels aufrecht auf seiner Maschine.

Uns ging es beim Endurowandern nicht anders. Die Wachau war das Ziel; Andy hatte sich ein paar nette Abstecher durch Wald und Wiesen ausgedacht. Gleich nach dem Start ging’s auf zunächst asphaltierten, kleinen Straßen erst einmal bergan. Der erste Schotterpfad ließ nicht lange auf sich warten. Immer wieder zweigten wir auf schöne Waldwege ab, die sich zum Teil recht zügig fahren ließen. Ein breite, übersichtliche Trassenführung und ein zumeist relativ fester Untergrund ließen stellenweise Tempi von bis zu 70 km/h zu.

Es gab (erfreulicherweise) aber auch grob geschotterte Passagen. Wege, die die ganze Konzentration erforderten. Abschnitte, die fast schon Trial-Einlagen glichen, und den einen oder anderen Wiesenweg. Kurzum: das volle Programm.

Bis zum Mittag hatten wir uns an die Donau vorgearbeitet. Mit einer „Seilfähre“ querten wir den mächtigen Fluss, um anschließend beim Heurigen einzukehren. Eine ordentliche Brettljause war der Lohn unserer schweißtreibenden Anstrengungen.

Ordentlich gestärkt, konnten wir den nächsten Schotterweg unter die Stollenreifen nehmen. Kaum waren wir vom Asphalt abgebogen, waren wir von einer dichten Staubwolke umhüllt. Die Sicht tendiere – wieder einmal – gegen Null; manchmal durchaus von Vorteil, weil man die groben Löcher im unbefestigten Weg vor sich nicht sieht und mit ordentlich Gas einfach alles glattbügelt 😉

Punkt 17 Uhr waren wir zurück im Hotel und mussten dort auf Tina und Michael warten, die noch zum Tanken Gefahren waren. Ein gerissener Kupplungszug an der Beta verzögerte deren Weiterfahrt ein wenig; der „Schaden“ konnte aber am Hotel bis zum Abendessen fachmännisch mit Nippelset und Ersatzbowdenzug wieder behoben werden.

Morgen wollen wir ins Mühlviertel; ein paar Almen und Burgen anfahren. Wird bestimmt wieder spaßig werden …

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Der gerissene Kupplungszug an der kleinen Beta konnte dank „Nippelset“ schnell wieder repariert werden.

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