Gelegentlich kann man dem Wetterbericht vertrauen

Bis Auronzo di Cadore sind wir heute immerhin gekommen. Ein Tief zieht über die Alpen und lässt, wie angekündigt, auch Südtirol nicht aus. Kaum dass wir am Morgen die Motoren starten, fängt es an zu regnen. Im Nassen geht es durch das Val Padolia den Kreuzberpass hinauf. Am Horizont wird es ein wenig heller; Hoffnung keimt auf. Vielleicht kommen wir mit einem kurzen Schauer davon?

In Padola fängt es wieder an zu regnen. Kurven- und kehrenreich schlängelt sich die schmale Straße nach Danta di Cadore den Berg hinauf. Auf 1200 Meter hängen die Wolken, fast ist es schon ein wenig nebelig. Mal regnet es, mal ist einfach nur die Straße nass – der rechte Fahrspass will sich so nicht einstellen.

In Auronzo lädt eine kleine Bar zur Kaffeepause. Die Gelegenheit um zu beratschlagen, wie es weitergeht. Doch die Teilnehmer haben sich schon entschieden: keine Kaffeepause, dafür gleich zurück ins Hotel. Also fahren wir die 19 Kehren des Passo del Zovo, die wir gerade erst herunter gefahren sind, wieder rauf und sind 40 Minuten später im Hotel.

Dieter ist mit seiner Gruppe schon da; der zweite Uwe hat mit seinen Teilnehmern noch eine Kaffeepause eingelegt und sich dann – bei einer Gegenstimme – ebenfalls fürs Umdrehen entschieden.

Heute lag der Wetterbericht richtig. Morgen und übermorgen hoffentlich auch: da ist uns wieder strahlender Sonnenschein versprochen!

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Wie gut, wenn das Hotel einen Heizungskeller hat, den wir problemlos zum Trockenraum umfunktionieren können.

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