Was für ein herrlicher Tag

TOURBERICHT THÜRINGER WALD
Samstag, 1. Oktober 2011 | 1. Tag

Ein langes Wochenende im Thüringer Wald soll die diesjährige Saison beschließen. Und weil wir diesmal am Samstag starten, haben wir den Teilnehmern angeboten, gemeinsam anzureisen. Ansonsten treffen wir uns immer gegen 16 Uhr im Hotel.

Diesmal ging es schon um 10 Uhr morgens los; Treffpunkt war das ADAC-Trainingsgelände in Gründau-Lieblos. Dort warteten Kaffee und süße Stückchen auf alle – wohlgestärkt konnte es los gehen. Auf kleinen Nebenstraßen ging es durch den Büdinger Wald und das Brachtal hoch zur Wasserkuppe. So manche Baustelle ließ uns ein paar ungeplante Extra-Runden drehen, bevor wir den Berg der Segelflieger erreichen konnten.

Ein kurzer Foto-Stopp an der Fuldaquelle, dann war auch schon Schlitzenhausen nahe Tann erreicht. Im „Lämmchen“ machten wir Mittag und ließen uns auf der sonnigen Terrasse, umgeben von bunten Blumen, lukullisch verwöhnen.

Fast unbemerkt überquerten wir wenig später die ehemalige Grenze zur einstigen DDR, an die nur noch ein großes Hinweisschild erinnerte. In Schmalkalden dann eine Großbaustelle. Kein Durchkommen in der Ortsmitte. Um zur kleinen kurvenreichen Straße nach Trusetal zu kommen, müssen wir einen holperigen Abstecher über den Busbahnhof nehmen. Der Umweg lohnt sich, die nun folgenden acht Kilometer sind einfach die Wucht!

In Botterode nehmen wir noch einmal Anlauf und fahren hoch zum Inselberg. Dann ist Tabarz erreicht. Das Navi lotst uns über holprige Straßen zum
Hotel; gegen 16:30 Uhr sind wir da. Schnell einchecken und die Koffer aufs Zimmer bringen; die meisten wollen noch eine Runde fahren.

Gegen 17 Uhr laufen die Motoren wieder. Friedrichsroda, Kleinschmalkalden, Ruhla und Bad Liebenstein sind die Eckpunkte der nun folgenden 80 kurvenreichen Kilometern.

Die Sonne steht schon sehr tief, so dass wir manchmal sehr verhalten ums Eck fahren müssen. Dann aber gibt es Passagen, die durch dichten Wald führen, in denen einfach alles passt – herrlich!

Unsere Motorräder werfen lange Schatten auf den Asphalt, immer wieder bieten sich endlose Blicke in die Ferne, das Laub an den Bäumen strahlt in allen Farben – wir haben einen tollen Herbsttag erwischt.

So langsam zieht die Dämmerung auf und es wird merklich kühler. Bald schon ist Tabarz erreicht. Schnell noch mal tanken, dann gönnen wir uns ein Feierabendbier auf der Terrasse. Die Küche verwöhnt uns mit einem reichhaltigen Buffett – dieser Tag war einfach toll.

Morgen wollen wir auf kleinen Straßen Richtung Schiefergebirge fahren. Der Wetterbericht verspricht weiterhin Sonnenschein.

Eine Antwort zu “Was für ein herrlicher Tag

  1. Schön ist’s bei mir zu Hause, gell? Schade, daß ich nicht da war, wäre gerne mit gekommen.

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