Trügerische Hoffnung

Diesmal sollte der Wetterbericht zutreffen. Von ausgiebigen Schauern am Alpenrand war die Rede – und die gab es zu genüge.

Zu Hause war das Wetter noch wie im April. Erst Regen, dann Sonnenschein und zur Abwechslung ein paar dunkle Wolken – die aber ohne Regen oder Sonnenschein. Also: vorsichtshalber die Regenkombi über die Gore gezogen und auch die „Gummifüße“ für die Stiefel rausgekramt. Ergebnis: bis Ulm war’s weitgehend trocken!

Dann aber kam es dicke: Regen, Regen, Regen – mal mehr, mal weniger, aber ununterbrochen. Die Fahrt durch den stickigen Pfändertunnel bei Bregenz, oft ein Graus, jetzt regelrechte Erholung: Hauptsache warm und trocken.

Gegen 17 Uhr war das Hotel in Tiefencastel erreicht. Die ersten Teilnehmer saßen schon frisch geduscht in der Gaststube. Keine zwei Stunden später waren dann auch die Letzten da. Müde, aber voller Erwartungen.

Was werden die nächsten Tage bringen? Heute ist die Schneefallgrenze auf 2000 Meter gesunken. Die Pässe, die wir morgen fahren wollen, liegen meistens bei 2500 Metern. Ob das klappen wird? Zumindest am Sonntagmorgen soll das Wetter noch durchwachsen sein, ab Mittag dann die Sonne scheinen. Lassen wir uns überraschen. Bis jetzt sind wir noch überall durchgekommen. Insofern sind wir zuversichtlich.

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