Einmal durchs Vercors

Mit ein wenig Wehmut im Herzen verlassen wir die Provence. Nun geht es wieder Richtung Norden, Richtung Heimat. Auf kleinen Nebenstraßen, die häufig durch enge Schluchten und kleine Dörfer führen, in denen kläffende Hunde „ihre Straße“ verteidigen, erreichen wir zur Mittagszeit Chamaloc. In einer ehemaligen Kirche, die heute als Bar geführt wird, legen wir eine kurze Rast ein, bevor wir kehrenreich den Col de Rousset erklimmen. Auf der Passhöhe angekommen bieten sich fantastische Aussichten ins Tal.

Dann geht es ins Vercors, eine schluchtenreiche Gegend nahe Grenoble, in der sich atemberaubende Straßen finden. Etwa die am Combe Laval, die regelrecht aus dem Fels herausgetrieben wurde. Mit ein wenig Herzklopfen wagen wir die Fahrt auf schmaler Trasse, die natürlich vor- und nachher im Bild verewigt werden muss.

Der Abzweig am Grands Goulets ist wegen Bauarbeiten wohl schon seit längerem gesperrt, so dass wir einen kleinen, fahrerisch aber sehr attraktiven Umweg Richtung Villards-de-Lans fahren müssen. In Lans-en-Vercors finden wir im Schatten der Kirche eine nette Bar direkt neben einer Bäckerei, so dass die letzte Kaffeepause des Tages hier fast schon obligatisch ist.

Gut gestärkt geht es dann nach Grenoble; am Stadtrand, in Sassenage, haben wir ein kleines Hotel für die vorletzte Übernachtung gefunden. Morgen geht es dann zurück nach Chatel, dem Ausgangspunkt unserer erlebnisreichen Reise.

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