Ein idyllischer Platz fürs Training

TOURBERICHT Endurotraining
Samstag, 7. August 2010 | 2. Tag

Manchmal hat es ja durchaus auch sein Gutes, Ärger mit dem Jagdpächter zu haben. Weil der Anstoß daran genommen hatte, dass Guido an einigen Wochenenden im Jahr Endurotrainings auf einen brach liegenden Acker eines befreundeten Bauers durchgeführt hatte, musste dieser sich zwangsläufig nach Alternativen umschauen.

Und die waren schnell gefunden: auf einer idyllisch gelegenen Wiese, die von mächtigen, Schatten spendenden Bäumen umgeben war, konnten wir den ganzen Tag über herrlich Enduro fahren üben. Angefangen vom ungewohnten Fahren im Stehen über einen immer kniffliger werdenden Slalom-Parcour bis hin zum Bremsen und leichtem Drift auf losem Untergrund war alles dabei.

Mittags haute Guido ein paar leckere Steaks auf den Grill und am Nachmittag besorgte Uwe Kaffee und Kuchen für alle Teilnehmer. Wie er es geschafft hat, den Müdener Berg mit zwölf Stücken Kuchen und sechs Pappbechern Kaffee im Tankrucksack (und zwei weiteren im Topcase) raufzufahren ohne zu kleckern, blieb so manchem ein Rätsel.

Gegen 17 Uhr hatten alle genug; ganz so locker, wie Guido es empfohlen hatte, waren wir mit den kleinen, leichten Mietmotorrädern dann doch nicht im Gelände unterwegs. Die Kondition ließ irgendwann merklich nach.

Morgen geht’s auf eine nahegelegenen Cross-Strecke. Auch das haben wir dem rebellischen Jagdpächter zu verdanken. Mal sehen, was uns dort erwartet

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