Erst einmal frühstücken

TOURBERICHT SARDINIEN
Sonntag, 9. Mai 2010 | 3. Tag

Irgendwie sind die Fährzeiten von Moby Lines doof. Abend um 23:30 Uhr geht es nach Sardinien – zu spät, um auf dem Schiff noch zu Abend zu essen. Um um 7:30 Uhr legt die Fähre schon wieder an – zu früh, um an Bord noch (in Ruhe) zu frühstücken. Aber wir sind ja kreativ! Da wir in Luogosanto, gut 50 Kilometer vom Fährhafen in Olbia entfernt, die erste Übernachtung gebucht haben, haben wir einfach den Hotelier gefragt, ob er uns des morgens nicht schon ein schönes Frühstück machen könnte? Konnte er.

Bei strahlendem Sonnenschein treffen wir am Sonntagmorgen in Olbia ein und genießen die ersten, vielversprechend kurvenreichen Kilometer. Gegen 9 Uhr sind wir im Hotel und stärken uns für den Tag. Franceso hat sich alle Mühe gegeben und es an nichts fehlen lassen: Brötchen, Croissants, Marmelade, Käse, Wurst, Quark, Müsli, Saft, Kaffee, Milch, Tee – es ist alles da. Toll!

Wenig später sitzen wir wieder im Sattel und fahren ans „Nordkapp“ von Sardinien. So wird das „Cappo Testa“ in der nördlichst gelegenen Stadt „Santa Teresa“ genannt. Auf dem herrlichen Sandstrand finden sich um diese Jahreszeit kaum Besucher; der Blick auf das nahe gelegene Korsika macht die Idylle komplett. Toll!

Gegen Mittag legen wir unfreiwillig zwei Enduroeinlagen ein. In „Portobello di Gallora“ hoffen wir eine kleine Bar zu finden. Doch das „Örtchen“ entpuppt sich als private Ferienanlage, so dass wir gleich zweimal über unwegsame Feldwege Richtung Meer und wieder zurück rumpeln. Fündig werden wir anschließend in „Isola Rossa“ und genießen einen kleinen Snack mit Blick auf den Hafen.

„Der Elefant“ – eine bizarre Steinformation – ist unser nächstes Ziel, dann verlassen wir die Westküste und schlagen uns wieder ins Gebirge. In „Tempio“ wollen wir am Nachmittag noch eine Kaffeepause einlegen. Wir folgen der Beschilderung ins „Centro“ und fahren durch immer enger werdende Gasse quer durch die Stadt – in Deutschland unmöglich! Am Marktplatz finden wir eine Bar und treten wenig später die Rückreise ins Hotel an.

Bei einem Feierabendbier auf der Terrasse lassen wir die ersten Impressionen noch einmal Revue passieren und stellen fest: Sardinien ist ein tolles Land für Motorradfahrer.

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