Die Ostküste entdecken

TOURBERICHT SARDINIEN
Dienstag, 11. Mai 2010 | 5. Tag

Ein herrlicher Sonnenaufgang begrüßt uns an diesem Morgen. Nach einem schönen Frühstück mit leckerem Schinken und verschiedenen Käsesorten machen wir uns auf den Weg nach „Orgosolo“. Viele der Häuser in der kleinen Stadt unterhalb des „Sopramonte“ sind mit Grafitis versehen. Was einst eine Aktion der örtlichen Schule war, wurde schnell zum Kunstwerk oder Ausdruck des politischen Protests. Sehenswert sind viele der Bilder allemal.

In „Orosei“ legen wir eine kleine Kaffeepause ein, die so mancher zum zweiten Frühstück nutzt. Dann geht es nach „Cala Gonone“; den Ferienort erreichen wir auf der alten Trasse, die sich spektakulär aus den Bergen ans Meer stürzt. Dann folgen wir der kurvenreichen Straße 125, die dem Verlauf der Ostküste folgt und über einen der höchsten Pässe der Insel führt: auf 1017 Meter steigt die Straße bei „Genna Silana“ an.

Die Landschaft ist atemberaubend und man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Gleichwohl ist Vorsicht geboten: Immer wieder liegen Kühe auf der Straße oder Wildschweinrotten kreuzen den Weg.

Nach einem weiteren Fotostopp bei „Punta Pedra Longa“ hoffen wir in „Santa Maria Navarese“ eine Möglichkeit zum Mittagessen zu finden. Die Straße führt geradewegs an den Strand und dort zu einem idyllisch gelegenen Imbiss mit Blick aufs Meer. „Es gäbe nur Toast“, entschuldigt sich die deutsch sprechende Besitzerin, aber mehr als eine Kleinigkeit und einen Platz im Schatten wollen wir auch nicht.

Nach einer ausgedehnten Rast treten wir auf schmalen Nebenstraßen den Weg zurück ins Hotel an. Auf Sardinien fasziniert die Vielfalt der Landschaft. Eben noch fahren wir an roten Felsformationen und Kakteen vorbei, die einen an den Wilden Westen erinnern, glaubt man sich wenig später schon in den französischen Alpen und ein paar Kilometer drauf in Irland oder Norwegen. Faszinierend!

Kurz nach 18 Uhr sind wir wieder im Hotel; Zeit für ein oder zwei Feierabendbiere auf der Terrasse, bevor es unter die Dusche und dann zum Essen geht. Sardinien gefällt uns immer besser.

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