Auf den Spuren des Deutschen Ordens

TOURBERICHT KALININGRAD – LITAUEN – MASUREN
Sonntag, 9. August 2009 | 4. Tag

Drei Stunden wandelten wir am Sonntagmorgen auf den Spuren des Deutschen Ordens. Soviel Zeit benötigte Katharina, unsere nette und sehr kompetente Führerin, um uns durch die Marienburg zu führen und dabei in die Geheimnisse des einst mächtigen Ritterordens einzuweihen. Treppauf, treppab, durch enge Gänge und schmale Stiegen, wurden wir durch das historische Gemäuer geführt. Das war anstrengend, aber doch zugleich auch hochinteressant.

Gegen 14 Uhr standen wir im Burggraben und ließen diesen geschichtsträchtigen Ort hinter uns. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann weiter zum Oberländischen Kanal – auf vorwiegend kleinen, holprigen Straßen, die wieder einmal die Stoßdämpfer unserer Motorräder forderten.

Am der letzten der fünf Steigungsstrecken saßen wir dann bei Kaffee und Kuchen in der Sonne zusammen und ließen das bisher Erlebte Revue passieren. Gelegentlich fingen die großen Riemenscheiben an, sich im Wasser zu drehen; untrügliches Zeichen dafür, das wieder ein Schiff die schiefe Ebene hinauffuhr.

Zurück zum Hotel ging es auf breiter Bundesstraße, heute wollten wir noch vor 18 Uhr ein kleines „Feierabendbier“ trinken. Am Ortseingang von Elblag ging es durch einen Kreisel, der den Namen „Kaliningrader Rondell“ trug – genau dahin, ins alte Königsberg, wird uns unsere Route morgen führen.

Mal sehen, wie lange wir an der Grenze stehen werden, bis wir in den „Oblast“ hineinfahren dürfen. Ziel ist zunächst Svetlogorsk – das einstige Rauschen – ein alter Kurort, direkt am Meer gelegen.

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