Telekom zockt und ärgert Bestandskunden

Es wäre ja auch zu schön gewesen, jetzt schon das ganz neue iPhone zu bekommen. Nachdem die neueste Generation dieses Wahnsinnsgeräts endlich über eine vernünftige Navigationslösung verfügt, hätte ich gern sofort zugegriffen. Auf meinem alten iPhone gibt es nämlich ein paar nette Applikationen, die beispielsweise Fotos, die mit dem Telefon aufgenommen wurden, mit den aktuellen Längen- und Breitengraden versehen. So lässt sich später in google-maps exakt nachvollziehen, wo genau die Bilder aufgenommen wurden.

Da mein altes iPhone, eines der ersten Generation, nicht wirklich mit GPS-Daten umgehen kann – die Abweichung zum jeweiligen Standort kann 700 Meter und mehr betragen – bin ich an einer Optimierung natürlich brennend interessiert. Aber die Telekom zockt: Bestandskunden, deren Vertrag noch keine 18 Monate lang gilt, sollen 20 Euro „Ablöse“ pro „fehlendem Monat“ zahlen. Unverschämt, oder?

Ich bin gespannt, ob die Nachfrage nach dem neuen iPhone wirklich so gewaltig ist, wie eine solche Regelung vermuten lässt. Oder ob die Telekom nicht schon recht bald feststellen wird, dass Geld allein nicht glücklich macht und verärgerte Bestandskunden sich möglicherweise nach entsprechenden Alternativen umschauen werden. Das wäre dann doppelt dumm – für die Telekom und für Apple.

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